Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator

Die Baustellenverordnung ergänzt das Deutsche Arbeitsschutzrecht und nimmt den Bauherr, als Veranlasser eines Bauvorhabens, in die Pflicht, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz umzusetzen. Die Arbeitgeber werden hierdurch nicht von ihren bisherigen Pflichten bzw. Verantwortungen bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz entlastet. Die Pflichten des Bauherrn beginnen bereits in der Planung der Ausführung des Bauvorhabens und reichen bis in die Betriebsphase des Bauvorhabens.

Um das Ziel der Baustellenverordnung, die wesentliche Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf der Baustelle, wirkungsvoll umzusetzen, muss der Bauherr seinen Verpflichtungen frühzeitig nachkommen und bereits in der Planung die Grundlagen für einen reibungslosen und sicheren Bauablauf schaffen.

  • Ankündigung des Vorhabens bei der zuständigen Aufsichtsbehörde bei größeren Baustellen (In den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, meist Bezirksregierung oder Gewerbeaufsicht).
  • Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz bei der Planung der Ausführung eines Bauvorhabens.
  • Bestellung eines Koordinators, wenn Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden.
  • Erarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes bei größeren Baustellen, die eine Vorankündigung und einen Koordinator benötigen und (oder) bei besonders gefährlichen Arbeiten.
  • Zusammenstellung einer Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage.

Unsere erfahrenen und hervorragend ausgebildeten Koordinatoren (SiGeKo) helfen Ihnen dabei, eine rechtssichere und praxisnahe Umsetzung der Baustellenverordnung zu gewährleisten.